AG5: „Ampelsystem“ zur Einordnung der Faktenlage bei redaktionellen Inhalten

Bei bestimmten, bedeutsamen Ereignissen kann es notwendig sein, trotz unklarer Faktenlage möglichst schnell die Öffentlichkeit zu informieren. Dabei darf die Transparenz nicht verloren gehen und Medien müssen ungesicherte Informationen als solche kenntlich machen. Ein Ampelsystem ist als Kennzeichnung allgemein verständlich und kann die Meldungen für die Rezipienten einordnen.

Wie das aussehen könnte, haben die Journalistik-Studierenden der AG 5 erarbeitet, dies soll im Folgenden vorgestellt werden.

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Das i-Symbol neben der Ampel verlinkt auf folgende Seite, auf welcher das Ampelsystem erklärt wird:

dummy_ampelsystem_2Als Grundlage für die Einordnung kann folgender Leitfaden für den Faktencheck herangezogen werden:

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Um auch die Perspektive der Rezipienten abzubilden, kamen anknüpfend an die Ergebnisse der Tagung in einer Gruppendiskussion ein Dutzend Studierende zwischen 20 und 27 Jahren aus den verschiedensten Fachrichtungen von Lehramt über Psychologie bis zu Politikwissenschaften zu Wort, um über die Fragen zu diskutieren: Wann werden Eilmeldungen eigentlich gebraucht? Wollen das die Rezipienten überhaupt?

Unter diesem Link finden Sie die Gruppendiskussion:

– Gruppendiskussion zum Thema Tempo vs. Qualität: Unsere Ergebnisse